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FIR e. V. an der RWTH Aachen

"Industrie 4.0" im Cluster

IT-gestützte Betriebsorganisation in realem Experimentierumfeld


Unsere Erde hat sich seit ihrer Entstehung stark verändert. Wechselnde klimatische Bedingungen haben dazu geführt, dass nur die Tiere und Pflanzen überlebt haben, die sich schnell an die veränderten Bedingungen anpassen konnten  - ein evolutionäres Prinzip, das sich auch auf unsere Wirtschaft übertragen lässt.

Aufgrund der umwälzenden technologischen Entwicklungen der jüngeren Vergangenheit ist das Thema „Industrie 4.0“ derzeit zu Recht in aller Munde. Es beschreibt das Optimieren von betrieblichen Abläufen mithilfe moderner Informationstechnologien – ein Thema, mit dem sich das FIR schon seit seiner Gründung im Jahre 1953 befasst. Am RWTH Aachen Campus haben wir im Cluster Smart Logistik nun auch die Möglichkeit geschaffen, „Industrie 4.0“ als eine Form experimenteller Betriebsorganisation in einem realen Umfeld zu erforschen.

Dass diese Forschung unter dem neuen Schlagwort „Industrie 4.0“ jetzt eine so große Öffentlichkeit bekommt, gibt uns jedoch Anlass, hier ein paar Informationen zu unseren Aktivitäten zusammenzufassen.

Literaturempfehlungen

Enterprise-Integration – Auf dem Weg zum kollaborativen Unternehmen

Das Buch beschreibt den betriebsorganisatorischen und logistischen Fortschritt im Bereich Industrie 4.0, indem es das Thema „Enterprise-Integration“ als zukunftsweisenden Impuls aufnimmt. Ausgangshypothese ist, dass zukünftig die stetige Weiterentwicklung bestehender Strukturen und Prozesse zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit allein nicht mehr ausreichen wird. Vielmehr steht die Frage im Vordergrund, wie das Wertschöpfungssystem insgesamt gestaltet werden muss, um das Potenzial einzelner Technologien auch langfristig ausspielen zu können. Die Integrativität komplexer Wertschöpfungssysteme wird damit zu einem Gestaltungsparadigma betriebsorganisatorischer Forschung.

ISBN 978-3-642-41891-4
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  Industrie 4.0 in Produktion, Automatisierung und Logistik

Führende Wissenschaftler und Technologen beantworten in dem neuen Standardwerk zum Thema Industrie 4.0 die Fragestellungen: Was genau ist Industrie 4.0? Wie wird sie Produktion, Automatisierung und Logistik verändern? Was sind die Erfolgsfaktoren bei der Einführung? Welche Technologien werden das Rennen machen und wie sieht die IT der Zukunft aus? Ausgehend von ersten Anwendungen diskutieren die Autoren die wichtigsten Fragen aus Sicht der Wirtschaft und stellen einen Fahrplan für eine erfolgreiche Einführung von Industrie 4.0 vor. Ein zentraler Bestandteil des Werkes und Voraussetzung für jede Investition ist die detaillierte Beschreibung der Herausforderungen und Anforderungen an die IT anhand anschaulicher Praxisbeispiele. Die Themen reichen dabei von Basistechnologien über die vertikale und horizontale Integration bis hin zu cyber-physischen Systemen und zur Mensch-Maschine-Interaktion. Aber auch Aspekte der Datensicherheit werden behandelt.

ISBN 978-3-658-04682-8

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Industrie 4.0: Aachener Perspektiven: Aachener Werkzeugmaschinenkolloquium 2014

 

Seit mehr als 65 Jahren befasst sich das Aachener Werkzeugmaschinen-Kolloquium mit den aktuellen Entwicklungen der Produktionstechnik, die jetzt durch »Industrie 4.0« eine neue Dynamik erfahren. Die Aachener Perspektive auf die Vision »Industrie 4.0« fokussiert deshalb neue Modelle, Technologien und Systeme, die die Kollaborationsproduktivität in der Interaktion von Mensch und Technik unter Nutzung semantischer Webtechnologien in einem großem Maßstab verbessern können. Das Aachener Werkzeugmaschinen-Kolloquium bietet in vier Vortragssessions mit insgesamt 21 Fachvorträgen aus Wissenschaft und Praxis nicht nur ausführliche Informationen, sondern auch eine Plattform, um die neuen Entwicklungen aus unterschiedlichen Blickwinkeln der Produktionstechnik praxisnah und ausführlich zu diskutieren. Der vorliegende Tagungsband fasst die Ergebnisse des Aachener Werkzeugmaschinen- Kolloquiums 2014 zusammen.  

ISBN-10: 3844025863
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Umsetzungsempfehlungen für das Zukunftsprojekt Industrie 4.0. Abschlussbericht des Arbeitskreises Industrie 4.0

Deutschland ist einer der konkurrenzfähigsten Industriestandorte und gleichzeitig führender Fabrikausrüster weltweit. Das liegt nicht zuletzt an der Spezialisierung auf die Erforschung, Entwicklung und Fertigung innovativer Produktionstechnologien und der Fähigkeit, komplexe industrielle Prozesse zu steuern. Mit seinem starken Maschinen- und Anlagenbau, seiner in ihrer Konzentration weltweit beachtlichen IT-Kompetenz und dem Know-how bei eingebetteten Systemen und in der Automatisierungstechnik verfügt Deutschland über beste Voraussetzungen, um seine Führungsposition in der Produktionstechnik auszubauen. Wie kein anderes Land ist Deutschland befähigt, die Potenziale einer neuen Form der Industrialisierung zu erschließen: Industrie 4.0. Im Oktober 2012 hat der Arbeitskreis Industrie 4.0 die wichtigsten mittel- und langfristigen Forschungs- und Handlungsbedarfe identifiziert und präsentiert. Die umfassenden konsolidierten Forschungsempfehlungen sind im hier vorgestellten Abschlussbericht dargestellt.
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Smart-Service-Welt – Umsetzungsempfehlungen für das Zukunftsprojekt "Internetbasierte Dienste für die Wirtschaft"

Die Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien in Wirtschaft und Gesellschaft ist inzwischen zur Selbstverständlichkeit geworden. Zunehmend werden Produkte, Prozesse und Dienstleistungen digital veredelt und in innovativer Weise miteinander zu Smart Services verknüpft, die dem einzelnen Konsumenten individuell und nach Bedarf „as a Service“ zur Verfügung stehen. Wie Deutschland zum Leitanbieter bei Smart Services und den ihnen zugrundeliegenden Plattformen wird, dieser Frage geht der Arbeitskreis "Smart-Service-Welt" mit über 150 Vertretern aus Industrie, Wissenschaft, Gewerkschaften, Verbänden und Verwaltungseinrichtungen nach. Nach „Industrie 4.0“ legt das zweite Zukunftsprojekt „Smart-Service-Welt“ den Fokus auf die Wertschöpfungsketten, die in der Industrie 4.0 entstehende Smart Products durchlaufen, nachdem sie die Fabrik verlassen haben: Intelligente Produkte werden mit physischen und digitalen Dienstleistungen zu Smart Services kombiniert und für den einzelnen Konsumenten bedarfsgerecht „as a Service“ bereitgestellt.
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 FIR-Fachzeitschrift UdZPraxis 1/2015 zum Thema "Industrie 4.0"

„Industrie 4.0“ ist derzeit in aller Munde. Das freut uns als Spezialisten für die IT-gestützte Betriebsorganisation besonders – denn dadurch werden unsere immer schon hochrelevanten Themen auch endlich für eine breite Öffentlichkeit wahrnehmbar, quasi „gesellschaftsfähig“. Aber natürlich bleibt die Frage: Was ist eigentlich Industrie 4.0? Die Antwort darauf kann vielleicht so formuliert werden: Industrie 4.0 bedeutet, dass Unternehmen durch den Brückenschlag zwischen Produktion, Automation, Elektronik sowie Informations- und Kommunikationstechnologien ihre Produktivität deutlich steigern. Aber alleine die Aufzählung der einzelnen Teilbereiche und das Wissen darüber, dass sich dahinter jeweils eine ganz eigene, große Welt verbirgt, verraten uns, dass das Thema in der Realität dann doch nicht ganz so einfach zu erschließen ist, wie es uns das Schlagwort suggerieren möchte. Um Ihnen einen Eindruck davon zu geben, wie das Thema Industrie 4.0 erfasst und bearbeitet werden kann und welche Aspekte beachtet werden müssen, haben wir die UdZPraxis zum Thema "Industrie 4.0 – (Prozess-)Digitalisierung und ihre Potenziale" herausgebracht.

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Digitalisierung als smarter Baustein für innovative Unternehmensstrategien

Alle sprechen darüber: Industrie 4.0, Smart-Service-Welt, Vernetzung, Kollaboration und viele weitere Begriffe treiben aktuell die vielerorts geführten Diskussionen um die Zukunft des Produktionsstandorts Deutschlands voran. Die Verfasser dieser Informationsbroschüre haben es sich zur Aufgabe gemacht, die Begriffe Industrie 4.0 und Smart-Service-Welt klar und strukturiert einzuordnen. Die Schaffung eines gemeinsamen Verständnisses dieser immer noch in weiten Teilen abstrakten Gedankenwelt ist aus Sicht des FIR an der RWTH Aachen ein wichtiger Grundstein zukünftiger Diskussionen rund um den gesamten Themenkomplex.

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 FIR-Fachzeitschrift UdZPraxis 2/2016 zum Thema "Zukunft 4.0"

Die Entwicklungen, die die Digitalisierung mit sich bringt, strahlen auf zahlreiche Bereiche aus. Industrie 4.0 lässt sich eben nicht, wie der Begriff fälschlich nahelegt, auf Produktionsabläufe oder Fabriken reduzieren, sondern betrifft datenbasierte Dienstleistungen in erheblichem Maße und erfordert die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle. Das Spektrum der Datenanalyse- und Datenverwertungsbranche zeigt sehr anschaulich, dass wir in Deutschland gut beraten sind, auf beiden Füßen sicher zu stehen: auf unserer Expertise in der Produktion wie auch auf dem neuen, teils noch etwas wackligen Fuß der algorithmengetriebenen Wertschöpfung.
Auch die Gesellschaft wandelt sich: Konnten bislang Firmen weitgehend allein mit den Daten einzelner Nutzer Umsatz generieren, so gibt es zunehmend Menschen bzw. Kunden, die den Datenschutz mehr berücksichtigt sehen wollen oder an diesen Geschäftsmodellen und am Umsatz beteiligt werden wollen. Dies sind Herausforderungen für die Wandelbarkeit der Geschäftsmodelle, die aber, wenn sie klug gelöst werden, mehr Wertschöpfungspotenzial freisetzen als zuvor.

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