Aktuelle Aktivitäten am FIR rund um die Potenzial-Technologie

Blockchain


Die Blockchain-Technologie wird als größte Revolution seit der Erfindung des Internets gefeiert. Das FIR erforscht, wo Blockchains im Kontext der (überbetrieblichen) Unternehmensorganisation genutzt werden können
 

Zehn Jahre ist es her, dass ein unbekannter Autor unter dem Pseudonym Satoshi Nakamoto ein Paper veröffentlichte, in dem er eine Alternative zum Fiat-Währungssystem beschrieb. Grundbaustein: die damals noch wenig bekannte Blockchain-Technologie. Gerade einmal ein Jahr später begann der kometenhafte Aufstieg dieser „Kryptowährung“: Der Bitcoin hangelt sich von einem Superlativ zum nächsten, inzwischen liegt die Marktkapitalisierung bei deutlich über 200 Mrd. US-Dollar. Doch das Fachpublikum hat längst bemerkt, dass der Bitcoin nur ein erster technischer Durchstich für etwas viel Größeres ist. Über 1 000 verschiedene Kryptowährungen verzeichnet die Seite coinmarketcap.com. Aber auch über die Anwendung als Währung hinaus tun sich enorme Potenziale auf und die Anzahl an wissenschaftlichen Veröffentlichungen nimmt jeden Monat zu. Gleichzeitig häufen sich die Vorbehalte, ob die Technologie halten kann, was diverse Berater und Start-ups versprechen.

Das FIR forscht, entwickelt, prüft und vergleicht in diversen spannenden Projekten, wie die Blockchain-Technologie im betrieblichen Alltag genutzt werden kann.

Kontaktieren Sie uns gerne über die funktionale E-Mail-Adresse blockchain@fir.rwth-aachen.de oder wenden sich an den bei der jeweiligen Projektidee genannten Ansprechpartner.

  • ABChain
    In diesem Projekt werden in enger Zusammenarbeit mit dem Deutschen Institut für Normung (DIN) e. V. Schnittstellen zwischen ERP-Systemen und Blockchains konzeptioniert.
    Ansprechpartner: David Holtkemper
  • Blockchain-Demonstrator
    In unseren Innovation-Labs bauen wir einen Blockchain-Demonstrator für die Logistik auf, um das Verständnis für die Technologie zu schärfen.
    Ansprechpartner: David Holtkemper
  • Future-Logistics: Blockchain
    In einem Konsortialprojekt unter Leitung des Centers Connected Industry wird eine Applikation zur Dokumentation der Produktion des e.GO Life, des Aachener Elektroautos der e.GO Mobile AG, gestaltet.
    Ansprechpartner: David Holtkemper
  • Konsortialstudie: Blockchain for Industrial Applications
    Ab März 2018 führen das FIR an der RWTH Aachen, das Fraunhofer IPT, das Fraunhofer FIT, die Demofabrik Aachen und das TIME unter der Leitung der KEX AG eine Konsortialstudie mit Industriepartnern zum Thema "Blockchain for Industrial Applications" durch. Ziel ist es, das Anwendungspotenzial der Blockchaintechnologie für Ihr Industrie-Unternehmen abzuleiten, konkret zu bewerten und Umsetzungswege aufzuzeigen.
    Ansprechpartner: David Holtkemper
  • myOpenSupplyChain
    Bei den vielen auf den Markt kommenden Technologien und Konzepten zur Schaffung überbetrieblicher Transparenz fragen sich viele Vertreter aus der Industrie, in welcher es zurzeit sinnvoll ist, Know-how aufzubauen. Im Projekt myOpenSupplyChain wird die Blockchaintechnologie mit anderen Technologien (bspw. Industrial-Data-Space) verglichen im Versuch, betriebliche Anwendungssysteme zu vernetzen.
  • SafeFoodChain
    Gesamtziel des Forschungsvorhabens ist es, durch den Einsatz der Blockchaintechnologie die Transparenz und Sicherheit der Prozesse und Strukturen der Lebensmittelproduktion und -logistik zu erhöhen. Insbesondere sollen eine hochauflösende Rückverfolgbarkeit und eine datentechnische Fälschungssicherheit ermöglicht werden.
    Ansprechpartner: Daniel Pause
»Wir ermöglichen Unternehmen und Unternehmenseinheiten, kundennutzenorientierte Leistungssysteme für ihre externen und internen Kunden zu gestalten, zu vermarkten und effizient zu erbringen.«

M.Sc. Jana Frank, Bereichsleiterin Dienstleistungsmanagement

Add2Log

Im Projekt Add2Log wird eine unternehmensübergreifende, softwarebasierte Plattform entwickelt und prototypisch implementiert, welche die zentralen Koordinationsfunktionen für ein neu entstehendes Wertschöpfungsnetzwerk zwischen Produzenten, Logistikern und Dritten bereitstellt. So werden die Potenziale von additiver Fertigung und agiler Logistik vereint und manifestieren sich in neuen Geschäftsmodellen.

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Analytics4Innovation

Ziel des Projektvorhabens ist es KMU aus dem Maschinenbau zu befähigen, aus ihren verfügbaren Daten gemeinsam mit ihren Kunden binnen kurzer Zeit innovative Mehrwertdienstleistungen zu entwickeln.

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Digivation

Zielsetzung des Projekts ist die Entwicklung von generischen und anwendbaren Best Practices für die Entwicklung, die Vermarktung und die Erbringung digitaler Dienstleistungen. Dafür werden Konzepte des Service- Engineerings sowie der Individualisierung und Kundenintegration zusammengebracht und zu digitalen Prozessinnovationen verbunden. Übergeordnete Zielstellung ist die Beschleunigung der digitalen Transformation der Wirtschaft durch Dienstleistungsinnovationen. Ausgehend von dieser integrierten Perspektive unterstützt Digivation die Verbundprojekte in der Förderlinie Dienstleistungsinnovation durch Digitalisierung bei der Erarbeitung und dem Transfer ihrer Projektergebnisse.

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E-Mas

Das Verbundprojekt E-Mas zielt darauf ab, Weiterbildungsangebote für die mexikanische Automobilindustrie zu erarbeiten und zu exportieren. So sollen Schlüsselkompetenzen in den Bereichen Produktivitätsmanagement, arbeitsbezogenes Lernen, Werkzeugbau und Lean Management vermittelt werden, um die lokalen Beschäftigten für den Wandel zur Industrie 4.0 zu befähigen und das weitere Branchenwachstum zu fördern. Darüber hinaus wird die Metaebene der Bildungsdienstleistungsentwicklung für den Export adressiert und ein digitales Planungstool hierfür konzipiert.

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MeProLI

Zielsetzung des Projekts war die Entwicklung einer Methodik zur Gestaltung von Prozessbaukästen und zur aufwands-/nutzenoptimalen Standardisierung von Leistungserstellungsprozessen im Industrieservice. Mithilfe der Projektergebnisse wurden besonders kleine und mittlere Unternehmen der Industrieservicebranche in die Lage versetzt, die Effizienz ihrer Leistungserstellung systematisch zu steigern. Die Ergebnisse helfen dabei, Maßnahmen zur Effizienzsteigerung und unter Berücksichtigung von Aufwands- und Nutzenaspekten auszuwählen und umzusetzen.

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ReleasePro

Ziel dieses Forschungsvorhabens war die Entwicklung eines Service-Release-Managements, mit dem KMU in der Kleinserienfertigung des Maschinenbaus notwendige Änderungen an ihren AS-DL systematisch identifizieren und effizient in ein Service-Release umsetzen können.

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Sales Service

Das Projekt Sales-Service hat zum Ziel, Servicetechniker in den aktiven Vertrieb von Services und Produkten zu integrieren und damit das Vertriebspotenzial aus ihrer regelmäßigen und intensiven Kundeninteraktion zu nutzen. Hierzu wird eine Analytics-basierte Vertriebsunterstützung für Servicetechniker (Algorithmen für Open-Source-Software) gestaltet, die ihnen die notwendigen Vertriebsinformationen bereitstellt. Zudem werden Aufbau- und Ablauforganisation (Blueprints & Referenzprozesse) sowie die entsprechenden Managementinstrumente (Balanced Scorecard & Anreizsystem) für einen vertriebsorientierten Service entwickelt.

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Smart-Farming-Welt (SmarF)

Das Projektziel bestand in der herstellerübergreifenden Vernetzung von Maschinen im landwirtschaftlichen Pflanzenbau mithilfe einer Serviceplattform. Auf Basis der intelligenten Systeme werden auf der Plattform kontextsensitive Smart Services angeboten, die die Produktivität der landwirtschaftlichen Pflanzenproduktion erhöhen.

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WertGeiD

Zielsetzung des Forschungsvorhabens WertGeiD war es, kleine und mittlere industrielle Dienstleister dabei zu unterstützen, die Wirkung der Gestaltungsprinzipien des Lean Managements auf den Wertbeitrag des Dienstleistungserstellungsprozesses zu verstehen und die nötige Expertise zur erfolgreichen Implementierung der Gestaltungsprinzipien aufzubauen.

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