Arbeitsmodelle für das digitalisierte Unternehmen


Die Gestaltung von Arbeits- und Lernprozessen im internationalen Kontext gewinnt mit zunehmender Digitalisierung stark an Bedeutung. Diesen Entwicklungen trägt das FIR durch Bündelung seiner Aktivitäten in einer neuen organisationalen Einheit Rechnung. Die Fachgruppe New Work befasst sich mit dem Themenfeld „Arbeiten und Lernen in der Industrie 4.0“ d. h. mit der Gestaltung von Lehr- und Lernprozessen sowie Arbeitsprozessen im industriellen Kontext, um Unternehmen und deren Beschäftige für den Wandel der zur Arbeitswelt 4.0 zu befähigen.

Ausgehend von Konzepten und Methoden zur Bewertung und insbesondere zur Prognose von zukünftig benötigten Kompetenzen werden innovative und praxisorientierte Lehr- und Lernkonzepte gemeinsam mit Unternehmen entwickelt und in der Praxis umgesetzt. Die Auswahl und Implementierung von geeigneten, bedarfsgerechten Lernlösungen geht dabei mit der Gestaltung von individualisierten Lernpfaden für die Beschäftigten einher. Darüber hinaus verfügt das Themenfeld auch über ein eigenes nationales und internationales Blended-Learning-Weiterbildungsangebot, um den industriellen Wandel im Unternehmen erfolgreich zu gestalten. Dementsprechend ist die Verbindung der Themen Internationalisierung und die Etablierung arbeitsbezogener Lernprozesse, wie in dem im Rahmen des BMBF-Verbundprojektes „E-Mas“ entwickelten Kurs „Chief Workplace Innovation Manager“ zentraler Bestandteil der künftigen FIR-Strategie.