UdZ 2-2014

56 Unternehmen der Zukunft 2/2014 UdZ destypischen Besonderheiten respektive die spezifischen Strukturen und Regelwerke berück- sichtigen. Für die neue Datenstruktur wurden Segmente gebildet, welche zur Identifikation, Beschreibung und Gruppierung der Daten dienen. Ebenso wurden landestypische Besonderheiten der Adressdaten berücksichtigt und für Sonder- zeichen, Abkürzungen, Rechtsformen etc. eindeutige Referenztabellen und Regelungen festgelegt. Zur Vermeidung von Dubletten wurden Regeln für die Bildung eines Matchcodes vereinbart. So kann bei der Datenneuanlage zunächst der Matchcode gebildet werden und damit auf vorhandene Dateneinträge geprüft werden. Der Matchcode reduziert dabei das Risiko, durch die Verwendung ungünstiger Suchbegriffe bereits vorhandene Einträge nicht zu finden. Die Struktur und die erarbeiteten Regeln wurden als Handbuch ausgearbeitet. Ebenso werden die Regeln zur automatisierten Prüfung der Datenbestände und zur Gestaltung von Eingabe-, Änderungs- und Prozessmasken genutzt. Ein grober Entwurf für die Rechtestruktur wurde erarbeitet, welcher aber bezüglich der Materialdaten verfeinert und ausgebaut wird. Ebenso wurden Prozessschwächen identifiziert, welche aber erst im Kontext der Prozessaufnahme der Materialdaten weiter ausgestaltet werden sollen. Das Projekt bildet den ersten Schritt zur Daten- bereinigung und Entwicklung der Governance- Struktur. Diese Vorarbeiten werden nun um eine Analyse der Materialdaten undWeiterentwicklung der zukünftigen Systemunterstützung ergänzt. Dipl.-Inf. Univ. Martin Birkmeier (li.) FIR, Bereich Informationsmanagement Leiter Fachgruppe Informationslogistik Tel.: +49 241 44705-510 E-Mail: Martin.Birkmeier@fir.rwth-aachen.de Dipl.-Ing. Dipl.-Wirt. Ing. Matthias Knapp (re.) knapp:consult Senior-Consultant Tel.: +49 (241) 565 200 100 E-Mail: knapp@knappconsult.de Industrieprojekte – Analysieren und optimieren

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