UdZ 2-2014

58 Unternehmen der Zukunft 2/2014 UdZ Dr.-Ing. Matthias Deindl (li.) FIR, Bereichsleiter Informationsmanagement Tel.: +49 241 47705-502 E-Mail: Matthias.Deindl@fir.rwth-aachen.de Dipl.-Inform. Julian Krenge, MBA (re.) FIR, Bereich Informationsmanagement Leiter Fachgruppe Informationstechnologie- management Tel.: +49 241 44705-504 E-Mail: Julian.Krenge@fir.rwth-aachen.de werden. Anschließend wird mit den Partnern aus dem Unternehmen eine Potenzialbewertung anhand der Pläne der nächsten fünf Jahre vorge- nommen, die eine fundierte Entscheidungsvorlage für Technologien bietet. Das heißt, Unternehmen gewinnen nicht nur einen unabhängigen und verlässlichen Überblick über aktuelle IT, sondern auch einen konkreten Vorschlag, welche dieser Technologien inwelcher Art geplante Produkt- und Geschäftsentwicklungen unterstützen können. Strukturierte Früherkennung und Bewertung von IT Wenn Sie sich über aktuelle IT-Trends informieren möchten und eine belastbare Bewertung vor Ihrem konkreten Unternehmenskontext wünschen, wenden Sie sich gerne an uns. In eintägigen Workshops bei Ihnen vor Ort oder bei uns am FIR beleuchten wir alle aktuellen Technologien speziell aus der Perspektive Ihres Unternehmens und geben Ihnen Werkzeuge an die Hand, solche Evaluierungen selbst durchzuführen. Auch wenn Sie sich zu einzelnen Technologien austauschen möchten, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Literatur [1] Spath, D.; Ganscher, O.; Gerlach, S.; Hammerle, M.; Krause, T.; Schlund, S.: Produktionsarbeit der Zukunft - Industrie 4.0. Fraunhofer Verlag, Stuttgart 2013. [2] acatech - Deutsche Akademie der Technik- wissenschaften: Smar t Ser vice Welt. Ums e t zung s emp f eh l ung en f ü r da s Zukunftsprojekt Internetbasierte Dienste für die Wirtschaft. acatech, Berlin 2014. [3] Falke, J.: IT Innovation Management at ZF Friedrichshafen AG, Aachen 13.02.2014. [4] Ferstl, O. K.; Sinz, E. J.: Grundlagen der Wirt- schaftsinformatik. 7. Auflage. Oldenbourg, München, Wien 2013. Industrieprojekte – Analysieren und optimieren Potenziale für die Fachbereiche und IT-Operations zu bewerten [3]. Dieser Ansatz ist für große Unternehmen durchführbar, kleine und mittlere Unternehmen (KMU) haben aber in der Regel nicht die not- wendigen Ressourcen, solche Prozesse und Kompetenzen aufzubauen. Sie müssen sich daher auf externe Informationsquellen ver- lassen. Eine mögliche Informationsquelle sind Zeitschriften und Fachtagungen. Diese sind aber oft interessensgetrieben oder fokussieren eine bestimmte Technologie. Ein weiterer Anlaufpunkt sind Verbände wie der VDMA , die über hohe Branchenkompetenz verfügen und einen breiten Überblick über IT haben. Doch Verbände haben nicht die Kapazitäten, sich gezielt mit einzelnen Unternehmen auseinanderzusetzen und eine Detailanalyse durchzuführen. Ihre ausgelagerte IT-Innovationsabteilung Das FIR füllt diese Lücke und setzt hierfür IT- Technologiemanagement auf ein wissenschaft- liches Fundament. Neue IT-Entwicklungen werden nicht nur auf Basis von Anbieterinformationen und wenigen Anwenderberichten bewertet, wie dies in der Praxis bei anderen Informationsquellen oft geschieht. Stattdessen führt das FIR eine kontinuierliche Analyse innovativer IT-Lösungen durch und kann diese vor dem konkreten Unternehmenshintergrund spezifizieren.Aus- gangsbasis dafür ist die Einordnung der IT- Innovationsstrategie [4]. Diese lässt sich anhand der Erfolgsposition und der Informationsintensität des Geschäftsmodells ablesen, die Bild 1 illustriert. Die Erfolgsposition eines Geschäftsmodells wird klassisch anhand der Marktattraktivität und der Position des Unternehmens im Markt ermittelt. Die Informationsintensität des Geschäftsfeldes ergibt sich zum einen aus dem Informationsgehalt des Produkts – dieser ist z. B. bei Computern oder Beratung sehr hoch – und zum anderen aus der Informationsintensität der Wertschöpfungskette – die beispielsweise bei Zeitungen hoch ist, bei Benzin eher gering. Eine aggressive Strategie bedeutet eine aktive und regelmäßige Sondierung neuer Technologien. Das FIR unterstützt Unternehmen in der Formulierung von Prozessen und Methoden, um ein solches IT- Scouting im eigenen Unternehmen zu etablieren. Für eine eher defensive Strategie ist eine spo- radische Evaluierung aktueller Trends und Technologien hinreichend. Dies kann beispiels- weise im Rahmen von eintägigen Workshops bei Ihnen oder am FIR erfolgen. Die Workshops beginnen mit einem Impulsvortrag über aktuelle Trends, in dem plakativ und unabhängig Stärken und Schwächen der Technologien vorgestellt

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