UdZPraxis 1-2017
32 UdZ Praxis Welche Weiterbildungen werden bei Ihnen aktuell durchgeführt? G. Tücks: Wir von der DFA halten in Kooperation mit unseren Part- nern verschiedene Weiterbildungs- und Schulungsangebote bereit. Wir stellen unsere Infrastruktur beispielsweise dem FIR und auch dem WZL zur Verfügung. Das FIR nutzt die Infrastruktur der DFA beispielsweise im Rahmen der Aa- chener ERP-Tage und im Rahmen des Aachener Dienstleistungs- forums oder auch für die unter- schiedlichen Zertifikatskurse, die vom FIR angeboten werden. Für das ‚Lean Enterprise Institut‘ und das WZLforum gilt das in ähnlicher Art und Weise. In der DFA finden aktuell auch Work- shops zum Thema 4.0 statt. Hier- bei stellen wir das Potenzial der Implementierung von Industrie 4.0 vor und zeigen, wie die Roadmap zu erfolgreichen Umsetzung aussehen kann. Darüber hinaus bieten wir Füh- rungen durch unsere DFA an, wo- bei wir zwischen verschiedenen Intensitätsklassen unterscheiden (Basic-Führung, Intensivführung, Exklusivführung). Im Rahmen der Führungen können Besucher die unterschiedlichen Cases, die wir zusammen mit unseren Partnern aufgebaut haben, besichtigen und erleben. Sie nannten als Stichwort den Be- griff Industrie 4.0. Wo legt die DFA ihren Schwerpunkt im Kontext von Industrie 4.0? G. Tücks: Wie bereits erwähnt, sind in der DFA drei ERP-Syste- me implementiert, die miteinander vernetzt sind und eine komplet- te Supply-Chain darstellen. Für uns liegt der Schwerpunkt ganz klar auf dem Thema Datenlogistik. Hierbei geht es zum einen um die richtige Aufnahme von Daten und Ereignissen, also Fragestellungen im Hinblick auf Sensorik. Zum an- deren spielen die Themen Datenin- tegration und echtzeitfähige Ver- netzung, beispielsweise über das bereits angesprochene 5G-Netz, eine tragende Rolle. Ein weiterer Schwerpunkt, mit dem wir uns beschäftigen, ist Ap- pisierung in der Produktion, also die schnelle und einfache Bereit- stellung von Daten in der Produk- tion zur Reduzierung der Entschei- dungslatenz. Nicht zuletzt liegt ein Fokus auf Assistenzsystemen für die Pro- duktion, da aus unserer Sicht In- dustrie 4.0 ohne zukunftsfähige Assistenzsysteme in der Produk- tion nicht umsetzbar ist. Welche Projekte haben Sie mit der DFA für die kommenden Wochen und Monate geplant? G. Tücks: Uns stehen spannende Monate bevor, in denen wir eine große Zahl sowohl neuer Technolo- gien als auch Applikationen in der DFA einführen wollen. Ein Schwerpunkt ist das Thema Roboter. Hier werden wir einen kollaborativen Roboter und einen AMR, einen autonom mobilen Ro- boter, beschaffen. Der AMR wird bei einem zukünftigen Projekt, dem | Interview
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