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Der Weg an den Campus
Jeder, der schon einmal umgezogen ist, kennt das: Ein Stand-
ortwechsel bewegt das Gemüt. Sei es, weil die zukünftige
Umgebung neue, mit Spannung erwartete Möglichkeiten
bietet oder auch, weil man liebgewonnene Räumlichkeiten
und die gewohnte Ortslage vermissen wird.Wenn dazu noch
ein ganzes Unternehmen umzieht, überlagern und potenzie-
ren sich die Vorstellungen, Planungen, Sorgen, Wünsche und
Aktivitäten vieler Beteiligter.
Diese alle zu berücksichtigen und zu koordinieren sowie mit
dem Investor, denArchitekten und dem Bauunternehmen ab-
zustimmen, war eine Mammutaufgabe, der sich für über zwei
Jahre ein großes Team FIRler unter der Anleitung von Ralf
Vinzenz Bigge gestellt hat. In dieser Zeit hat unser Neubau
immer mehr Gestalt angenommen, wie die hier dargestellten
Bilder eindrucksvoll belegen.
Abgeleitet von den großen Ideen zur inhaltlichen Konzeption
des Clusters, wurden in den vergangenen Monaten Raum-
aufteilungen, Innovation-Lab-Einrichtungen und Möblierung
geplant – aber auch scheinbare Kleinigkeiten wie Küchenaus-
stattung, Kabelkanäle, Teppichfarben, Begrünung oder Sitz-
ordnung mussten detailliert ausgearbeitet werden.
All diese Bemühungen mündeten schließlich in den Umzug
des FIR im Oktober 2013. Deutlich intensiver als bei einem
privaten Umzug, musste hier eine streng konzertierte Aktion
geplant werden, bei der über 1 000 Umzugskartons und di-
verse Möbelstücke nicht nur von einem Standort zum ande-
ren transportiert, sondern auch gepackt, korrekt geleitet und
eingeräumt werden mussten. Mit vereinten Kräften beweg-
ten die FIRler binnen zweier Tage das ganze Institut inklusive
einer sensiblen IT-Infrastruktur in das neue Heim.
In unserem neuen Zuhause werden wir ab sofort moderne
Infrastrukturen nutzen, uns (nicht nur räumlich) weiter entfal-
ten, intensiv mit unseren Immatrikulanten im Cluster Logistik
zusammenarbeiten und neue Themen erschließen können.
Und so sehr wir uns auf diese neuen Möglichkeiten freuen, so
werden wir doch auch ein wenig unseren alten Standort und
das Gebäude im Herzen der Stadt vermissen. Wir haben es
vertrauensvoll in die Hände der RWTH übergeben.