UdZForschung 1-2018

25 UdZ – Unternehmen der Zukunft 1/2018 FIR-Forschungsprojekte • Berücksichtigung der Kosten und Einsparungen durch ein Re-Design • Quantifizierung des Zusatznutzens anhand von originären Nutzendimensionen Das vorherige Schraubenbeispiel hat bereits veranschaulicht, dass hohe Herstellungskosten unter Umständen kompensiert werden, falls man die kumu- lierten Lebenszykluskosten betrachtet. Zur Vereinfachung dieser Kostenanalyse stellen wir häufig verwendete Formeln und Daten der additiven Fertigung in einem Softwaretool zusammen. Dabei wird auch die mögliche Berücksichtigung eines Re-Designs mit aufgenommen. Je nach aktuellem For tschritt eines Bild 1: Lösungsansatz für das Kosten-Nutzen-Modell der additiven Fertigung Produk tent stehungsprozesses und dem Grad der Anpassung können er- hebliche Änderungskosten entstehen. Gerade dadurch, dass häufig nur kleine Stückzahlen bei der additiven Fertigung in Erwägung gezogen werden, fallen die Änderungskosten stärker ins Gewicht und sind nicht zu ver nachlässigen. Die Bewer tung der nichtmonetären Bild 2: Strukturierung der potenziellen Mehrwerte durch die additive Fertigung

RkJQdWJsaXNoZXIy NzcyMw==