Planung der Angebotsvielfalt industrieller Leistungsprogramme

Komplexitätsorientiertes Entscheidungsmodell auf Basis evolutionärer Algorithmen

Ziel des Projekts war die Entwicklung eines Entscheidungsmodells für die Angebotsplanung von Produkt-Service-Systemen mit dem Ziel der besten Rendite.

Die steigende Individualisierung von Kundenbedürfnissen und die Beherrschung der unternehmensinternen Komplexität sind zentrale Herausforderungen im Preiswettbewerb globalisierter Märkte. Parallel muss jedoch die Angebotsvielfalt von Leistungsprogrammen (hybride Bündel aus Sach- und Dienstleistung) so gestaltet werden, dass die unternehmensinterne Komplexität und somit die Kosten beherrschbar bleiben.

Unternehmen haben aktuell jedoch nur im eingeschränkten Maße Überblick über die dem Kunden angebotene Vielfalt und die daraus resultierende Komplexität sowie Kostenwirkung.

Aktuell fehlen jedoch Ansätze für eine Planung und Optimierung der Vielfalt industrieller Leistungsprogramme, die die Herausforderungen von Leistungsprogrammen und die zu beobachtende Vielfaltsproblematik adressieren. Aufgrund dieser vielschichtigen Zusammenhänge von Sach- und Dienstleistungen sowie den Besonderheiten von Dienstleistungen sind Ansätze aus dem Komplexitätsmanagement für Sachleistungen, insbesondere für die Kostenermittlung, nicht unmittelbar übertragbar.

Ziel des DFG-geförderten Forschungsprojekts „Planung der Angebotsvielfalt industrieller Leistungsprogramme“ war die Entwicklung eines integrierten Modells, welches eine marktseitige Abbildung des Nutzens der Vielfalt mit einer Beschreibung der Kosten der Vielfalt zusammenführt und eine robuste Entscheidung bezüglich der optimalen Angebotsvielfalt im Leistungsprogramm ermöglicht.

Themenfeld

  • Dienstleistungsmanagement
  • Informationsmanagement

Forschungsschwerpunkt

  • Digital Products

Projektinformationen

Laufzeit
01.04.201530.03.2017
Förderkennzeichen
SCHU 1495/79-1