SiTra 4.0

SiTra 4.0 – Nachhaltige Sicherheitskultur als Transformationsansatz für Industrie 4.0 in KMU


Das Projekt SiTra 4.0 hatte zum Ziel, einen Transformationsansatz für die Etablierung einer nachhaltigen Sicherheitskultur für Industrie 4.0 in KMU zu entwickeln. Diese neuartige Sicherheitskultur ist geprägt von Respekt und Vertrauen, ethischen Standards zwischen den Akteuren, Freiräumen, um Risiken eingehen zu können, sowie der Förderung der intelligenten Nutzung impliziten und expliziten Wissens in digitalisierten Arbeitsprozessen.

Ansätze zur Digitalisierung unserer Wirtschaft fokussieren technische Lösungen und Maßnahmen zur Produktivitätssteigerung. Das Vorhaben SiTra 4.0 erweiterte diese Perspektive um den für Transformationsprozesse maßgeblichen Erfolgsfaktor der Partizipation.

Nur durch die gleichsame und explizite Berücksichtigung von Kultur und Sicherheitsaspekten in einem partizipativen Ansatz können die Potenziale der Digitalisierung – respektive der Industrie 4.0 – erschlossen werden. Ein partizipativ entwickeltes Sicherheitskulturkonzept ermöglicht die stabile und sichere Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine und ist Grundvoraussetzung für die Akzeptanz bei den Mitarbeitern in Unternehmen.

Im Rahmen des Projekts SiTra 4.0 wurde ein Transformationsansatz entwickelt, der die Etablierung eines präventiven, partizipativ und kommunikativ erarbeiteten Sicherheitskulturkonzepts als einen maßgeblichen Erfolgsfaktor für die Umsetzung von Industrie 4.0 in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) fördert.

Der entwickelte Ansatz hilft Unternehmen, Ressourcen und Barrieren zu identifizieren, ein passgenaues Sicherheitskulturkonzept zu entwickeln und konkrete Maßnahmen zu dessen Etablierung zu ergreifen. Zielkriterien der dazu entwickelten Strategien und Instrumente waren die nachhaltige Wirksamkeit, die Flexibilität und die Etablierung einer überbetrieblichen Präventionsallianz auf dem Weg in eine digitalisierte Arbeitswelt.