Business Transformation

Die Digitale Transformation für Unternehmen strategisch gestalten und umsetzen


In einer zunehmend digitalisierten Welt sind Innovations- und Veränderungsfähigkeit zentrale Erfolgsfaktoren für Unternehmen. Dazu müssen sie gänzlich neue Fähigkeiten für die Nutzung von Daten und für die Zusammenarbeit in neuen Formen der Wertschöpfung innerhalb einer Plattformökonomie erlernen. Die Praxis zeigt, dass diese Fähigkeiten noch wenig oder gar nicht etabliert sind und zahlreiche Innovations- und Transformationsvorhaben scheitern.


Vor diesem Hintergrund beschäftigt sich der Bereich Business Transformation mit der Frage, nach welchen Prinzipien Unternehmen den Prozess der Veränderung in der Digitalen Transformation gestalten müssen und erforscht darüber hinaus, wie sich Unternehmen in Zeiten von digitaler Ökonomie und Plattform-basierten Geschäftsmodellen und Ökosystemen positionieren und wie sie Daten strategisch nutzen können.

Der Bereich Business Transformation versteht dabei eine Transformation als einen strategisch begründeten, signifikanten Musterwechsel, der zentrale Prozesse der Wertschöpfung und der grundlegengenden Geschäftstätigkeiten eines Unternehmens betrifft, diese neu ausrichtet und grundsätzlich andersartig gestaltet. Die zentrale Hypothese lautet, dass digitale Technologien, wie die der Datenanalytik, der Vernetzung von Individuen und Dingen oder der Blockchain, im Rahmen einer strategischen Neuausrichtung nicht nur zu neuen Dienstleistungen und Geschäftsmodellen führen, sondern fundamentale Neugestaltungen in den Strukturen, Prozessen und den Verhaltensmustern von Unternehmen ermöglichen. Es bietet sich die Chance zu einer strategisch intendierten Neudefinition unternehmerischer Tätigkeiten und Zielsetzungen. Dieses Verständnis betont eine völlige Neudefinition von Geschäftstätigkeiten und grenzt sich von Ansätzen der Produktivitätssteigerung existierender Prozesse und Systeme ab, ohne deren enorme Bedeutung in Frage zu stellen.

Der Forschungsbereich Business Transformation entwickelt vor diesem Hintergrund Methoden und Verfahren für die Lösung der folgenden unternehmerischen Herausforderungen in seinen beiden Fachgruppen:

  1. Digital Leadership: Gestaltungsprinzipien der digitalen Transformation und Methoden für Führungspositionen, die den hohen Ansprüchen in Bezug auf die Umsetzung komplexer Veränderungen in der Digitalen Transformation gerecht werden.
  2. Ecosystem Design: Modelle und Verfahren der Gestaltung der Wertschöpfung in der Plattformökonomie und offenen Kooperationsformen.

Zur Bewältigung dieser und weiterer aktueller unternehmerischer Herausforderungen wurde der Business-Transformation-Canvas entwickelt. Er liefert einen Ordnungsrahmen für die nachhaltige Umsetzung einer Transformation sowie einhergehender Managementaufgaben und dient der Orientierung für die verantwortlichen Manager. Der Business-Transformation-Canvas umfasst 20 Gestaltungsfelder, die von einer strategischen Zielsetzung zu einer umfassenden Roadmap den Transformationsprozess ganzheitlich unterstützen.

» Wir unterstützen Unternehmen bei der nachhaltigen Realisierung von Geschäftsinnovationen und bei der Etablierung von strategischen Fähigkeiten für die Transformation. «

Ruben Conrad, Bereichsleiter Business Transformation

Ziel des Forschungsprojekts RAcceptance ist die dauerhafte Nutzung der Effizienzpotenziale von Robotic-Process-Automation (RPA) in KMU durch die Förderung der Akzeptanz. Es werden diejenigen Faktoren bestimmt und adressiert, welche die Akzeptanz der Nutzung von RPA-Software positiv sowie negativ beeinflussen.

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Ziel des Forschungsprojekts OKReady ist die Entwicklung eines Konzepts zur Einführung des agilen Managementsystems Objectives and Key Results (OKR) in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). OKR liefern eine effektive Möglichkeit, die Priorisierungsfähigkeit sowie Kommunikation und Transparenz im Unternehmen zu verbessern, Leistung klar zu messen und Mitarbeiterengagement zu stärken. OKR ermöglicht KMU die Tätigkeiten ihrer Angestellten an einer gemeinsamen Vision auszurichten und Unternehmensziele transparent über alle Hierarchieebenen abzubilden.

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Ziel des Forschungsprojekts PROmining ist die unternehmensneutrale Konzeptionierung, Entwicklung und Realisierung eines webbasierten Demonstrators zur Verbesserung der Prognosefähigkeit und Erhöhung der Kapazitätsauslastung von KMU in der deutschen Steine- und Erdenindustrie. Mit dem geplanten Demonstrator einer Plattformlösung soll ein Anreiz für KMU geschaffen werden, die digitale Transformation anzugehen und die interne Datenhaltung zu verbessern. Das Projekt wird vom FIR e. V. an der RWTH Aachen in Kooperation mit dem Institute of Mineral Resources Engineering der RWTH Aachen durchgeführt.

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Im Mittelpunkt des Forschungsvorhabens mMEU steht die Entwicklung eines datenbasierten Modells, das auf Umgebungsdaten mit Mobilitätsbezug aufbaut und damit eine effiziente und lokale Ermittlung von Mikroplastikemission ermöglicht.

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Ziel des Forschungsprojekts Legitimise IT ist es, KMU der produzierenden Industrie zur kontrollierten Verwendung und Legitimierung nutzenstiftender Schatten-IT unter Berücksichtigung vorhandener Risiken zu verhelfen.

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Ziel des Forschungsprojekts FIT4Platform ist es, KMU der Kontraktlogistik, die derzeit etablierte Geschäftsmodelle nutzen, bei der erfolgreichen und zugleich aufwandsarmen Implementierung digitaler Plattformen in ihre bestehenden Geschäftsmodelle zu unterstützen.

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Competence-Center 5G.NRW

Das projektierte Competence-Center 5G.NRW übernimmt die zentrale Treiberfunktion in der Entwicklung Nordrhein-Westfalens zum Leitmarkt für 5G und wirkt über die drei folgenden Kraftvektoren: Die technischen Eintrittshürden für Unternehmen werden reduziert, das wirtschaftliche Potenzial für die vertikalen Märkte wird entwickelt und die Innovationsdiffusion – "5G and beyond" – wird beschleunigt. Als zentrale Anlaufstelle wird das Competence-Center 5G.NRW allen Akteuren unkompliziert mit einem integrierten Maßnahmenbündel zur Verfügung stehen.

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Das Projekt "Di-Link" dient primär dem Ziel, eine ressourceneffiziente, nachhaltige Kreislaufschließung für Unternehmen in der Kunststoffwirtschaft zu realisieren. Im Projekt "DiLinK" werden Technologien entwickelt und Infrastrukturen aufgebaut, um Potenziale zum Einsatz von Kunststoffrezyklaten auszuschöpfen. Dies wird ermöglicht durch Forschung und Entwicklung zu innovativen und für die Problemlage passgerechten digitalen Systemlösungen. Es sollen hochwertige Produkte aus Recyclingkunststoffen erzeugt, Plastikmüll vermieden und Stoffkreisläufe geschlossen werden, im Sinne einer Circular Economy. Bei den digitalen Systemlösungen handelt es sich insbesondere um die Entwicklung innovativer elektronischer Einrichtungen der Datenaufnahme durch Sensoren im Bereich der Prozessmesstechnik und der anschließenden Datenverarbeitung und -weitergabe mittels entsprechender Softwarelösungen. Dieses ressourcenschonende Modell der Kunststoffverwendung schafft sichere Versorgungsstrukturen, die den Austausch von Ressourcen entlang der Wertschöpfungskette ermöglichen, in der die Verwendung von Sekundärkunststoffen durch eine kooperative Sammlung, Aufbereitung und Verteilung erhöht werden soll. Diese Rückführung in den Stoffkreislauf trägt gezielt zur Abfallvermeidung und zur Steigerung der Rohstoffeffizienz bei.

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Ziel des Forschungsprojekts RPAsset war die Identifikation geeigneter Prozesse und Technologien für KMU, um eine optimale Integrationsstrategie für Robotic-Process-Automation (RPA) aufzuzeigen, die sowohl organisatorische und prozessuale als auch humane Aspekte adäquat berücksichtigt.

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Der Parkplatzsuchverkehr stellt einen erheblichen Teil des kommunalen Verkehrsaufkommens dar. Besonders betroffen sind Beschäftigte, die sich berufsbedingt mit dem Fahrzeug in der Stadt bewegen und für kurze Zeit einen Halte- bzw. Abstellplatz benötigen. Die damit verbundenen Konsequenzen sind widerrechtliches Abstellen des Fahrzeugs in unerlaubten Haltebuchten, Ein- und Ausfahrten oder auf den Fahrstraßen in zweiter Reihe und damit wiederum Ursache für weitere Verkehrsstörungen.

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Ziel des Forschungsprojekts „BAsuccess – Einführungskonzept für Business-Analytics in produzierenden Unternehmen der Nahrungsmittelindustrie“ war die Entwicklung eines Einführungskonzepts für Business-Analytics für KMU der Nahrungsmittelindustrie. Durch das geplante Konzept sollten KMU befähigt werden, datenbasierte Entscheidungen zu treffen, um so langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben. Das Projekt wurde vom FIR an der RWTH Aachen, dem Forschungsinstitut Unternehmensführung, Logistik und Produktion an der Technischen Universität München und dem International Performance Research Institute (IPRI) durchgeführt.

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Forschungsziel war die Entwicklung eines Vorgehens zum Aufbau hybrider Geschäftsmodelle unter Einbezug der Möglichkeiten digitaler Plattformen für die KMU des Maschinenbaus.

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Das Ziel des Forschungsprojekts "UrbanMove" war die Konzeptionierung und Pilotierung einer neuartigen, intelligenten innerstädtischen Mobilitätslösung. Eine Kollaboration aus innovativen KMU der strukturschwachen Städteregion Aachen sollte dies umsetzen. Als Entwicklungsergebnis sollte eine integrative kundenzentrierte Dienstleistungsplattform für autonom fahrende Elektro-Shuttle, sogenannte "PeopleMover“, geschaffen werden.

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Das Projekt SiTra 4.0 hatte zum Ziel, einen Transformationsansatz für die Etablierung einer nachhaltigen Sicherheitskultur für Industrie 4.0 in KMU zu entwickeln. Diese neuartige Sicherheitskultur ist geprägt von Respekt und Vertrauen, ethischen Standards zwischen den Akteuren, Freiräumen, um Risiken eingehen zu können, sowie der Förderung der intelligenten Nutzung impliziten und expliziten Wissens in digitalisierten Arbeitsprozessen.

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Digivation

Zielsetzung des Projekts war die Entwicklung von generischen und anwendbaren Best Practices für die Entwicklung, die Vermarktung und die Erbringung digitaler Dienstleistungen. Dafür wurden Konzepte des Service- Engineerings sowie der Individualisierung und Kundenintegration zusammengebracht und zu digitalen Prozessinnovationen verbunden. Übergeordnete Zielstellung war die Beschleunigung der digitalen Transformation der Wirtschaft durch Dienstleistungsinnovationen. Ausgehend von dieser integrierten Perspektive unterstützt Digivation die Verbundprojekte in der Förderlinie Dienstleistungsinnovation durch Digitalisierung bei der Erarbeitung und dem Transfer ihrer Projektergebnisse.

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INGEMO

Zielsetzung des Projekts war die Entwicklung und Erprobung einer integrierten Methodik zur Geschäftsmodellinnovation und -implementierung, die den besonderen Ansprüchen von KMU vor dem Hintergrund der Green Economy gerecht wird.

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myneDATA

Ziel war es, ein Datencockpit zu schaffen, in dem Nutzer selbst über die Weitergabe und Verwertung sensibler Daten entscheiden und Präferenzen zum Schutz der Privatsphäre formulieren. Das Cockpit liefert den Nutzern außerdem Informationen und Einschätzungen zu persönlichen Privatsphärenrisiken, um eine entsprechende Sensibilisierung zu bewerkstelligen. Werden personenbezogene Daten zu kommerziellen Zwecken genutzt, erhalten Nutzer darüber hinaus die Möglichkeit, per „Micropayment" am Erlös beteiligt zu werden.

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Ziel des Forschungsvorhabens ServiceAnalytics war die Entwicklung geeigneter Analytics-Algorithmen für die Phasen des Managements industrieller Dienstleistungen in Unternehmen des Maschinenbaus sowie die Einbettung dieser Algorithmen in eine KMU-gerechte Vorgehensweise zur Durchführung von Service-Analytics.

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fit4solution

Die übergeordnete Zielsetzung von fit4solution war es, den strategischen Wandel kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) von einem produzierenden Unternehmen hin zu einem Lösungsanbieter zu fördern und damit durch eine Differenzierung eine Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit dieser Unternehmen zu ermöglichen.

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SmartBuilding

Ziel des Projektvorhabens war die Erschließung des Geschäftsfeldes 'Datenbasierte Dienstleistungen für Smart Buildings bei Gewerbeimmobilien durch KMU der technischen Gebäudeausrüstung'. Dazu wurde ein Vorgehen entwickelt, welches Unternehmen systematisch unterstützt, den Geschäftsbereich Smart Building auf- und auszubauen. Dazu wurde neben einer Katalogisierung intelligenter Dienstleistungen auch eine Toolbox und ein Handlungsleitfaden zur Planung, Steuerung und Kontrolle des Transformationsprozesses entwickelt.

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ELIAS

Zielsetzung des BMBF-Verbundprojekts ELIAS war es, unter Berücksichtigung der sich stetig verändernden wirtschaftlichen, technologischen und demografischen Rahmenbedingungen einen breitenwirksamen Ansatz zur lernförderlichen Gestaltung von Arbeits- und Produktionssystemen für Dienstleister und produzierende Unternehmen zu entwickeln.

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Das Projekt zielte darauf ab, mit dem Vertrieb von Weiterbildungsmaßnahmen sowie angegliederten Beratungs- und Forschungsdienstleistungen auf dem russischen Markt nachhaltig erfolgreich zu sein. Im Projekt sollten die Weichen gestellt werden, um Online-Selbstlernprogramme zur Aus- und Weiterbildung der gewerblich-technischen Mitarbeiter, mehrwöchige Lehrgänge für Vorarbeiter und Meister sowie ein- und mehrtägige Seminare und Workshops erfolgreich zu konzipieren, umzusetzen und für die Zementindustrie und verwandte Industrien im Zielland Russland anzubieten.

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